Die AfD-Fraktion im Landtag möchte die konservative Kulturpolitik stärken. Sie legt einen Antrag vor, der die Kulturförderung neu ordnet (Drucksache 19/8216): Weg von politischer Einflussnahme, hin zu Eigenverantwortung, Tradition und regionaler Stärke.
Dazu Jessica Schülke, kulturpolitische Sprecherin der AfD-Fraktion im Niedersächsischen Landtag:
„Kultur soll von innen wachsen, nicht von außen verordnet werden. Eigenverantwortlichkeit und Freiheitlichkeit sind dabei maßgebliche Säulen der Kulturförderung. Landesmittel müssen daher vorrangig in die Förderung der Kernaufgaben des Landes Niedersachsen und seiner Regierung fließen – in Kulturgutschutz, Staatsmuseen, Staatstheater, Staatsorchester, Bibliotheken und Denkmäler, die die Landesgeschichte und Identität prägen. Gleichzeitig wollen wir die Kompetenzen der Niedersächsischen Landschaften und Landschaftsverbände erweitern, die seit Jahrhunderten das kulturelle Leben unserer Regionen tragen. Hingegen soll die Soziokultur, ein Erbe der ‚post-marxistischen‘ 68er-Bewegung mit ihren linken Zentren und Projekten, nicht länger mit Landesmitteln gefördert werden, sondern wieder ausschließlich in die Zuständigkeiten der Landkreise, Städte und Gemeinden fallen. Unsere Kulturpolitik macht die Förderung damit schlanker, effizienter und frei von parteipolitischer Bevormundung. So sichern wir eine Kulturlandschaft, die fest in unserer Geschichte verwurzelt ist und zugleich Raum für kreative Entfaltung bietet.“







