Jessica Schülke zu Carina Hermanns Solidaritätsbesuch im Buchladen „Rote Straße“: „Was folgt als nächstes? Ein Treffen mit Maja T.?“
Carina Hermann, Parlamentarische Geschäftsführerin der CDU-Landtagsfraktion in Niedersachsen und im Vorstand der Bundes-CDU, solidarisiert sich auf Instagram mit dem Göttinger Buchladen „Rote Straße“. Er gilt als besonders tief in der linksextremistischen Szene verankert. Laut der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ wird dem Buchladen seit 1972 gar eine Rolle im Kommunikationsnetzwerk der RAF nachgesagt. Wegen verfassungsschutzrelevanter Erkenntnisse hatte Kulturstaatsminister Wolfram Weimer die „Rote Straße“ nun von der Liste der Preisträger des diesjährigen staatlich geförderten Deutschen Buchhandlungspreises gestrichen.
Dazu Jessica Schülke, kulturpolitische Sprecherin der AfD-Fraktion im Niedersächsischen Landtag:
„Die Presse- und Meinungsfreiheit ist ein hohes Gut unserer freiheitlichen Ordnung. Buchhandlungen dürfen selbstverständlich publizieren und verkaufen, was sie möchten – solange sie sich im Rahmen der Gesetze bewegen. Eine andere Frage ist jedoch, ob der Staat verpflichtet ist, solche Einrichtungen zusätzlich mit Steuergeld zu fördern. Wir sagen klar nein – und schon gar nicht sollten sie mit Preisen geehrt werden. Für Carina Hermann von der CDU ist das alles im Gegenteil offensichtlich kein Problem. Per Fotostory und mit warmen Worten biedert sie sich der linksextremen Szene an. Wer so handelt, hat ganz offensichtlich seinen Kompass verloren. Diese Aktion steht sinnbildlich für eine Partei, deren ehemals konservative Werte anscheinend zur bloßen Kulisse geworden sind. Was folgt als nächstes? Die Mitgliedschaft in der Roten Hilfe, der dubiosen Rechtsschutz-Truppe für linksextreme Gewalttäter, oder ein Besuch beim verurteilten Hammerbanden-Mitglied Maja T. in Ungarn?“








