++ AfD wirkt: Zentrale Schlösserverwaltung kommt! ++
Erfreuliches aus dem Ministerium für Wissenschaft und Kultur: Eine zentrale Schlösserverwaltung sei „grundsätzlich zu begrüßen“ hieß es in der Sitzung des Ausschusses für Wissenschaft und Kultur am 21. August 25.
Es sei bereits über ein Konzept für eine „Kulturerbeverwaltung“ nachgedacht worden. Eine solche Einrichtung hatte die AfD-Fraktion gefordert (Drucksache 19/6800). Vergleichbare Schlösserverwaltungen gibt es bereits in rund zehn Bundesländern. Die Bayerische Schlösserverwaltung meldete zuletzt die Aufnahme der „Königsschlösser“ in Oberbayern in das UNESCO-Welterbe.
Dazu Jessica Schülke, kulturpolitische Sprecherin der AfD-Fraktion im Niedersächsischen Landtag:
„Die Schlösser unseres Landes sind kein Luxus, sondern Herzstücke unserer Geschichte. Sie sind Zeugen unserer Heimatgeschichte, erzählen von unseren Regionen, über Braunschweig, Hannover, Oldenburg, Lüneburg oder Schaumburg-Lippe – sie sind das kulturelle Gedächtnis Niedersachsens.
Wer dieses Erbe erhalten will, braucht eine starke, zentrale Verwaltung. Denn nur wenn Museenbetrieb, Restaurierungen, Kulturtourismus und Vermarktung effektiv zusammengeführt werden, kann sich das gesamte Potenzial unseres Kulturerbes entfalten – wie andere Bundesländer längst erfolgreich zeigen.
Wir begrüßen, dass das Ministerium für Wissenschaft und Kultur einer solchen Verwaltung offen gegenübersteht – und bereits 24 Liegenschaften dafür geprüft hat. Noch immer drohen viele Schlösser, Denkmäler und Gartenanlagen in Niedersachsen zu verfallen.
Eine zentrale Verwaltung könnte sie sichern, restaurieren und für die Menschen erlebbar machen. Unser Antrag ist ein klares Signal: Niedersachsen hat viel zu bieten. Wir wollen, dass unser Kulturerbe nicht nur bewahrt, sondern zukunftsfähig gemacht wird, um für kommende Generationen erfahrbar zu bleiben.“







